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Ankopplungen für die Tonfrequenz-Rundsteuertechnik

Prinzip

Prinzipschaltungen der Parallel- und Serienankopplung

Die Einspeisung der Tonfrequenz in das 50-Hz-Netz kann seriell oder parallel erfolgen. Die Art der Ankopplung wird durch die Höhe der Steuerfrequenz und die Struktur des zu überlagernden Netzes bestimmt.

Bei Steuerfrequenzen unterhalb 200 Hz wird vorzugsweise die Serienankopplung verwendet, bei Frequenzen oberhalb 200 Hz die Parallelankopplung. Sind beide Ankopplungsarten möglich, so wird meist die Parallelankopplung bevorzugt, da diese vom Netz abschaltbar und ihre Aufstellung nicht an den Ort der 50-Hz-Einspeisung gebunden ist.

ANC netcontrol setzt wegen der heute kostengünstigen Sender mit hoher Leistung vorwiegend Parallelankopplungen auch bei niedrigen Frequenzen ein.

Serienankopplung

Ankopplung
10 kV-Serienankopplung für 40 MVA

Bei der Serienankopplung wird die Tonfrequenz über Transformatoren eingespeist, die in die 50-Hz-Zuleitung eingeschleift sind. Das Ersatzschaltbild zeigt, dass die Induktivitäten des speisenden Transformators und des übergeordneten Netzes in Reihe mit der auszusteuernden Netzlast liegen. Dieses bewirkt bei hohen Tonfrequenzen einen relativ hohen Spannungsabfall an den Induktivitäten. Daher wird die Serienankopplung vorwiegend bei tiefen Tonfrequenzen gewählt.

Durch die Verwendung von Einspeisetransformatoren entfallen die bei Wandlern für die Kurzschlussbildung erforderlichen, aufwendigen 50-Hz-Resonanzkreise. Es werden lediglich Kondensatoren zur Kompensation des Tonfrequenzmagnetisierungsstromes benötigt.

Vorteile der Serieneinspeisung:

  • hohe Überlastbarkeit
  • geringe 50-Hz-Verluste
  • vernachlässigbar kleine 50-Hz-Spannungsabfälle
  • großer Sperrwiderstand
  • geringe Tonfrequenzverluste.



Parallelankopplung

20 kV-Parallelankopplung für 40 MVA

Bei der Parallelankopplung wird die Steuerfrequenz über abgestimmte Reihenresonanzkreise, bestehend aus Kopplungskondensatoren und Kopplungsinduktivität, der 50-Hz-Spannung dreiphasig überlagert.

An den Kopplungskondensatoren wird die 50-Hz-Spannung abgebaut, während die Tonfrequenz ungehindert in das 50-Hz-Netz gelangt. Die Induktivität des speisenden Transformators und des übergeordneten Netzes liegen parallel zur Netzlast. Die Impedanz dieses Nebenschlusses ist für tiefe Frequenzen niederohmig und bedingt einen entsprechend großen Tonfrequenzleistungsaufwand. Deshalb werden Parallelankopplungen vorwiegend bei mittleren und höheren Frequenzen eingesetzt.

Kopplungsinduktivität

In den Sendepausen wirkt die Ankopplung als Saugkreis, der aus dem übergeordneten Netz eindringende Tonfrequenzspannungen gleicher Frequenz absaugt. Die für 50 Hz wirksame kapazitive Reaktanz der Ankopplung verbessert häufig den cos f (Phi) des Netzes.

Vorteile der Parallelankopplung:

  • hohe Spannungsfestigkeit
  • gute Saugwirkung
  • geringe Verluste
  • kleine Sendeleistung
  • von der Belastung unabhängiger Tonfrequenzpegel im Netz.


Gerne informieren wir Sie über die für Sie interessanten Details. Sie wünschen weitere Produktinformationen, Referenzanlagen, Leihgeräte oder ein Gespräch zu Ihrer Anlage vor Ort: Sprechen Sie uns an oder senden Sie Ihre Frage an info<|ät|>anc-netcontrol.de.

Newsticker

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Flyer

Beschäftigung und Mobilität von Arbeitskräften: Förderung durch den ESF

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Erfolgreiche Teilnahme von ANC netcontrol an der Kreis-Energie-Konferenz 2018 im BTZ Rohr

Vorstellung von Produkten und Lösungen aus dem Geschäftsbereich Lastmanagement, sowie dem Bereich PV-Anlagen.

Pressemitteilung

Der Stand der ANC netcontrol GmbH auf der 5. Kreis-Enegie-Konferenz mit dem Geschäftsführer und Preisträger Sven Fricke (links), dem Leiter Softwareentwicklung Kevin Schliewenz (rechts), sowie Christian Rohr, Mitarbeiter der Abteilung Softwareentwicklung. Beide haben Ihr Bachelorstudium der allgemeinen Informatik an der Hochschule Schmalkalden und damit in der Region erfolgreich absolviert und sind auch nach Ihrem Abschluss in der Region geblieben.

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Neuer Geschäftsführer

Die Eigentümer und Mitarbeiter von ANC netcontrol GmbH begrüßen Herrn Sven Fricke als neuen Geschäftsführer unseres Unternehmens. Herr Fricke hat diese Aufgabe am 01.12.2017 angetreten. Wir wünschen Ihm für diese verantwortungsvolle Tätigkeit stets viel Glück und Erfolg.

Intensivberatung und Prozessbegleitung durch Unternehmensberater/in

Gemäß der Beratungsrichtlinie des Freistaates Thüringen erhält das Unternehmen eine Förderung zur Steigerung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit durch Beratung von selbständigen Unternehmensberatern – Intensivberatung und Prozessbegleitung. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen werden in einem Beraterbericht festgehalten. Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus Landesmitteln des Freistaats Thüringen.